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Buchfonds der Medizinischen Sektion am Goetheanum

Die Ausgangslage:
Wie können Publikationen, die elementare Arbeitsgrundlagen der Anthroposophischen Medizin darstellen, die aber durch ihre geringe Auflagenhöhe kaum selbsttragend sind, in der Zukunft finanzierbar sein? Gerade in den Jubiläumsjahren der Anthroposophischen Medizin und ihrer Therapierichtungen, in denen eine Reihe von wichtigen Büchern geplant ist, stellt sich diese Frage mit Dringlichkeit. Ab sofort soll daher ein Buchfonds eingerichtet werden, der in Zukunft die Publikation grundlegender Arbeitsmaterialien im anthroposophisch-medizinischen Bereich ermöglichen soll. Unmittelbar anstehend sind die Kommentarbände für die neu erschienene GA 312 und die Publikation in Zusammenhang mit dem Kleinkindkongress 2021: ‘Die Würde des kleinen Kindes II’ – lassen Sie uns das gemeinsam umsetzen!

Das Problem:
Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass sich ein Buch mit einer Auflage von z.B. 1’000 Stück und einem nicht zu hohen Verkaufspreis nur defizitfrei finanzieren lässt, wenn die ganze Auflage verkauft werden kann. In diesem Fall hat vielleicht ein Darlehen die Buchproduktion ermöglicht, was im Zuge des Buchverkaufs sukzessive rückerstattet wird. Problematisch wird es aber, wenn wider Erwarten doch nicht die ganze Auflage verkauft, das Darlehen daher nicht vollständig zurückgezahlt werden kann und daher abgeschrieben werden muss.

Die Idee:
Die Idee des neuen Buchfonds ist nun, diesen Risikobereich abzusichern, indem aus dem Buchfonds ein Druckkostenzuschuss gewährt wird, der den Nichtverkauf etwa des letzten Drittels oder Viertels einer Auflage abdeckt.
Ein Beispiel: Kostet die Herstellung eines Buches bei einer Auflage von 1‘000 Stück z.B. EUR 18‘500,- würden pro Buch EUR 18,50 die Herstellungskosten refinanzieren. Von Seiten des Buchfonds könnte nun ein Druckkostenzuschuss von EUR 5’000,- gegeben werden, der den Nichtverkauf der letzten ca. 270 Bücher dieser Auflage absichert (270 x EUR 18,50 = EUR 4’995,-). Können diese 270 Bücher tatsächlich nicht mehr verkauft werden, ist der gezahlte Zuschuss ein echter Unterstützungsbeitrag; kann aber auch noch dieser Restbestand veräußert werden, fließen die daraus erzielten Erlöse von EUR 18,50 pro Buch zurück an den Fonds, wodurch dieser wieder aufgefüllt würde. Damit stellt der Bestand des Buchfonds ein Risikokapital dar, was sich bei weniger erfolgreichen Publikationen verbraucht, bei erfolgreichen Publikationen aber wieder zurückfließt.

Das Vorgehen:
Der Buchfonds wird bei der Förderstiftung Anthroposophische Medizin (FAM) eingerichtet, wo dann die Förderung eines Publikationsprojekts in Zukunft beantragt werden kann. Es können solche Buchprojekte in der beschriebenen Form unterstützt werden, die als elementare Arbeitsmaterialien der Anthroposophischen Medizin gelten können; die Entscheidung über einen entsprechenden Druckkostenzuschuss fällt der Stiftungsrat.

Die Bitte:
Die erste Aufgabe, die sich stellt, ist, diesen Buchfond mit einem Grundkapital auszustatten, damit er im beschriebenen Sinne tätig werden kann. Dafür bitten wir ganz herzlich um eine Zuwendung für dieses Fonds-Projekt, die, ist sie auch klein, ganz sicher hilft, diesen Fonds schnell Wirklichkeit und wirksam werden zu lassen.
Nutzen Sie dafür gerne unsere Online-Spendenmöglichkeit (als Verwendungszweck bitte ‘Buchfonds’ anklicken) oder verwenden Sie für Ihre Spende eines der unten angegebenen Konten (Verwendungszweck: Buchfonds).

 

Kontakt:
Stefan Langhammer
Geschäftsführung Förderstiftung AM
Fon: +41 61 7064370
Email: infofanthromed.LÖSCHEN.de